Thyssenkrupp – ein Opfer falscher Politik
Thyssenkrupp, einst Symbol deutscher Industrie und Stahlmacht, steht vor dem Ausverkauf. Medien berichten von einer geplanten Umwandlung in eine Finanzholding, dem Verkauf zentraler Sparten und einem massiven Stellenabbau. Zurück bliebe ein entkernter „Rumpf-Konzern“ – ohne Zukunft und ohne industrielle Substanz.
Diese Entwicklung ist kein Schicksal – sie ist hausgemacht. Eine Politik, die sich von Ideologie statt von Realität leiten lässt, hat entscheidend zur Krise beigetragen. Die Sanktionen gegen Russland haben die Energiepreise explodieren lassen – mit dramatischen Folgen für die energieintensive Stahlindustrie. Was Thyssenkrupp bräuchte, ist bezahlbarer Strom. Was es bekommt, ist politische Ignoranz.